Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Wer regelmäßig zur Kamera greift, könnte nicht nur bessere Bilder machen, sondern auch gesünder altern. Genau darauf weist eine aktuelle Studie aus Großbritannien hin, die den Zusammenhang zwischen künstlerisch-kultureller Aktivität und biologischem Altern auf molekularer Ebene untersucht hat.
Forschende des University College London werteten Daten von 3.500 Erwachsenen aus. Dabei wurden nicht nur Fragebögen ausgewertet, sondern auch Blutproben analysiert. Im Mittelpunkt standen sogenannte epigenetische Uhren – also biologische Marker, die Hinweise darauf geben, wie schnell ein Mensch auf Zellebene altert. Besonders interessant war dabei die DunedinPACE-Uhr, die den „Takt“ des biologischen Alterns misst.
Das Ergebnis ist bemerkenswert: Menschen, die sich regelmäßig künstlerisch oder kulturell betätigen, scheinen biologisch langsamer zu altern. Wer mindestens einmal pro Woche fotografiert, musiziert, liest, malt, tanzt, Museen besucht oder sich anderweitig kreativ mit Kunst und Kultur beschäftigt, zeigte in der Studie eine um etwa vier Prozent verlangsamte biologische Alterung. In einem weiteren Messmodell waren diese Menschen im Durchschnitt rund ein Jahr jünger als Personen, die nur selten kulturell aktiv waren.
Natürlich bedeutet das nicht, dass ein Fotoapparat ein Wundermittel gegen das Altern ist. Die Studie beweist nicht, dass Fotografie allein das Leben verlängert. Aber sie zeigt etwas, das viele kreative Menschen vermutlich längst gespürt haben: Kunst, Wahrnehmung, Neugier und geistige Aktivität sind keine Nebensachen. Sie gehören zu einem guten, gesunden Leben dazu.
Gerade die Fotografie ist dafür ein wunderbares Beispiel. Wer fotografiert, geht hinaus, schaut genauer hin, wartet auf Licht, beobachtet Formen, Farben, Wolken, Schatten und Stimmungen. Man bleibt nicht passiver Zuschauer der Welt, sondern tritt in Beziehung zu ihr. Die Kamera zwingt uns, aufmerksam zu sein. Sie schärft den Blick für das Kleine, für das Flüchtige, für das, was andere vielleicht übersehen.
Das ist mehr als ein Hobby. Fotografie ist eine Schule der Wahrnehmung. Sie verbindet Konzentration mit Bewegung, Technik mit Gefühl, Geduld mit Entdeckerlust. Wer mit der Kamera unterwegs ist, bleibt neugierig. Und Neugier ist vielleicht eine der schönsten Formen von Jugend.
Hinzu kommt ein weiterer wichtiger Aspekt: Fotografie kann Gemeinschaft schaffen. Wer gemeinsam mit anderen auf Motivsuche geht, sich über Bilder austauscht, Landschaften erlebt oder später über Bildbearbeitung, Komposition und Licht spricht, erlebt nicht nur Kreativität, sondern auch Verbindung. Die Studie deutet darauf hin, dass gerade diese Mischung aus geistiger Anregung, emotionaler Beteiligung, sozialem Austausch und sinnlicher Erfahrung für das gesunde Altern bedeutsam sein könnte.
Das passt erstaunlich gut zu dem, was viele Menschen auf Fotoworkshops und Fotoreisen erleben. Man kommt raus aus dem Alltag, sieht Landschaften mit neuen Augen, entdeckt Motive, lernt dazu, lacht miteinander, steht vielleicht früh am Morgen im Nebel oder wartet am Abend auf das letzte Licht. Am Ende nimmt man nicht nur Bilder mit nach Hause, sondern auch das Gefühl, lebendig gewesen zu sein.
Vielleicht liegt genau darin das Geheimnis. Nicht das perfekte Foto hält jung, sondern der Weg dorthin: das Suchen, Staunen, Sehen und Gestalten. Die Kamera ist dabei kein bloßes technisches Gerät. Sie ist ein Werkzeug, mit dem wir unsere Aufmerksamkeit trainieren und unsere Beziehung zur Welt vertiefen.
Die britische Studie liefert dafür nun eine wissenschaftliche Bestätigung. Kunst und Kultur sind offenbar nicht nur angenehme Freizeitbeschäftigungen, sondern könnten ein messbarer Bestandteil gesunden Alterns sein – ähnlich bedeutsam wie Bewegung, soziale Kontakte und geistige Aktivität.
Für alle, die regelmäßig fotografieren, ist das eine wunderbare Nachricht. Und für alle, die ihre Kamera schon länger nicht mehr in der Hand hatten, vielleicht ein guter Grund, sie wieder aus dem Schrank zu holen.
Denn wer fotografiert, sammelt nicht nur Bilder. Er sammelt Licht, Augenblicke, Erinnerungen – und vielleicht auch ein kleines Stück Lebenszeit.
In wenigen Tagen treffen sie frisch aus der Druckerei ein – die neuen Kalender mit Landschaftsfotografien aus dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich von Sebastian Kaps. Zwölf eindrucksvolle Monatsmotive zeigen die stille Schönheit dieser einzigartigen Kulturlandschaft – vom geheimnisvollen Morgenlicht über den Elbauen bis zum sanften Glanz der winterlichen Wörlitzer Gärten.
Erhältlich in zwei Formaten – A3 und A2 – sind die Kalender nicht nur ein Stück Heimat, sondern auch ein hochwertiges Geschenk für alle, die Natur und Fotografie lieben. Jedes Bild erzählt von der Harmonie zwischen Mensch, Landschaft und Licht – festgehalten in Momenten, die man sonst leicht übersehen würde. Wer die Elbauen, Wörlitz, Oranienbaum oder das Luisium kennt, wird sie hier wiederfinden – in einer Bildsprache, die Ruhe, Tiefe und Zeitlosigkeit vereint. Am zweiten Adventswochenende (6. & 7. Dezember) besteht die Möglichkeit die Galerie für Landschaftsfotografie zu besuchen und die Kalender zu erwerben.
Mit der Eröffnung einer Galerie für Landschaftsfotografie in seinem Haus setzt Sebastian Kaps neue Maßstäbe in der deutschen Kulturlandschaft. Als erste Galerie dieser Art in Deutschland widmet sich die Ausstellung ganz der großformatigen Landschaftsfotografie und vermittelt auf eindringliche Weise die Schönheit unserer natürlichen Umwelt. Die Bilder, die mit außergewöhnlicher Detailtreue und in hoher technischer Qualität gestaltet sind, laden die Betrachter dazu ein, die fragile Beziehung zwischen Mensch und Natur zu reflektieren.
Die ausgestellten Fotografien beeindrucken durch ihre hyperrealistische Darstellung und schaffen eine ästhetisch aufgeladene Atmosphäre, die gleichermaßen melancholisch und mahnend wirkt. Die Motive, oft dramatisch und mit einer einzigartigen Lichtstimmung, rufen ins Gedächtnis, wie verletzlich und schutzbedürftig unsere Umwelt ist. „Mit diesen Bildern möchte ich nicht nur die Natur zeigen, sondern auch zum Nachdenken über unseren Umgang mit ihr anregen,“ erklärte Sebastian Kaps.
Zur Eröffnung der Galerie konnte Kaps über zwei Tage rund 170 Gäste begrüßen, darunter unter anderem die Bundesministerin für Umwelt und Naturschutz, Steffi Lemke, sowie den ehemaligen Oberbürgermeister von Dessau Hans-Georg Otto. Die prominenten Gäste würdigten die Ausstellung als wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung für Natur- und Umweltschutz.
Im Verlauf des Abends kamen die Besucher miteinander ins Gespräch und äußerten sich beeindruckt von der Ausdrucksstärke und Tiefgründigkeit der Fotografien. In einer lebendigen und inspirierenden Atmosphäre tauschten sich Kunst- und Naturschutzbegeisterte über die Botschaften der Werke und die Bedeutung von Naturschutz in unserer Zeit aus. Die anwesenden Gäste lobten die Bilder als fesselnd und authentisch und waren sich einig, dass die Ausstellung einen wichtigen Blick auf die kostbare und zugleich gefährdete Schönheit unserer Natur eröffnet.
Im kommenden Jahr wird die Galerie auch Arbeiten anderer Landschaftsfotografen präsentieren, sowohl von deutschen als auch von internationalen Künstlern. Mit wechselnden Ausstellungen sollen vielfältige Perspektiven auf die Schönheit und die Bedrohung unserer Umwelt gezeigt werden. Die Galerie möchte so nicht nur Raum für unterschiedliche künstlerische Positionen schaffen, sondern auch den Dialog über den Schutz der Natur weiter vertiefen.
Ich freue mich, dass im Dezember mein neuer Bildband über die "Sagenhafte Sächsische Schweiz" im rennomierten Verlagshaus Frederking & Thaler erschienen ist. Auf etwa 170 farbigen Abbildungen zeige ich in diesem Buch alle Facetten einer der schönsten deutschen Landschaften zu allen Jahreszeiten.
Blick über die Schrammsteine
Vor wenigen Tagen kam der Gartenreichkalender für das kommende Jahr 2023 aus der Druckerei. Wie gewohnt werden auf den Monatsblättern die Schönheiten des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches zu allen Jahreszeiten und in verschiedenen Stimmungen zu sehen sein. Der Kalender liegt wie in jedem Jahr bei mir im Atelier zu Abholung bereit. Ich bitte aber um einen vorherigen Anruf unter 0152.27123495 oder 0340.619161. Ich freue mich auf Ihren Besuch. Natürlich ist es auch möglich den Kalender hier in meinem Shop auf dieser Internetseite käuflich zu erwerben.
Im Dezember 2021 werde ich meinen Bildband mit Landschaftsfotografien aus dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich veröffentlichen. Der Band hat das Format 25 x 30 cm, ist querformatig und besitzt 208 Seiten. In diesem Buch zeige ich die schönsten Orte dieser wundervollen Kulturlandschaft in zauberhaftem Licht zu allen Jahreszeiten. Der Fotoband eignet sich hervorragend als Geschenk und ist hier über meinen Shop zu einem Preis von 49,- € zu haben.
Mein Bildband über das Dessau-Wörlitzer Gartenreich ist übrigens vor wenigen Tagen auf Schloss Dennenlohe
mit dem Deutschen Gartenbuchpreis 2022 ausgezeichnet worden. Eine schöne Auszeichnung für meine Landschaftsfotografien, wie ich finde. Bei der Kategorie "Bester Bildband" erhielt mein Buch den 1.
Platz -
die Arbeit hat sich also gelohnt.

Die neuen Termine für meine Fotoreisen und Fotoworkshops 2023 stehen jetzt fest und können gebucht werden. Informationen entweder unter den Terminen für 2023 oder telefonisch über 0152 27 1234 95 oder per E-Mail über mich direkt.
ich wollte hiermit schon mal ankündigen, dass am 7. und 8. Dezember bei mir der "Tag des offenen Ateliers" stattfindet. Wie immer gibt's die neuen
Gartenreichkalender für 2022, Landschaftskalender von meiner Schottland-Tour, genauer gesagt von der Isle of Skye, einen Kalender über die Bretagne und einen mit Landschaftsfotos von meinen
Reisen nach Wales. Ganz nette Leute bekommen auch noch Glühwein und Kekse. Zu sehen gibt's auch aktuelle Landschaftsfotografien. Wer an diesem Wochenende einen Workshop für das kommende Jahr bei
mir direkt bucht, bekommt auch noch 5 % Rabatt. Also ich freue mich auf Euern Besuch.
JIMDO, die bekannte Plattform für coole Webseiten hat eine meiner Internetseiten als sehr gutes Beispiel für gelungene Fotografen-Websites hervorgehoben. Dankeschön für euern guten Geschmack und euer Lob ;-)
Für einen der größten Wachstuch-Tischdeckenlieferanten Deutschlands darf ich das komplette Produktportfolio fotografieren. Hochwertige, beschichtete Baumwolltischdecken gehören genauso zum Programm, wie wasserabweisende Wachstuchdecken. Mal etwas ganz anderes als Landschaftsfotografie. Wer neugierig ist - hier geht's zum Shop von Jubelis...
Unter anderem ist für 2021 ein Portraitworkshop in einem romantischen Landhaus in Mecklenburg geplant. In einer einmaligen Umgebung werden wir ein Wochenende wohnen und fotografieren sowie Bilder bearbeiten. Der morbide Charme des 1860 erbauten Gebäudes bietet uns einen einzigartigen Hintergrund sowie ein magisches Licht für unsere Fotografien.
Für das kommende Jahr 2020 ist unter anderem auch eine Fotoreise nach Nord Wales und auf die Halbinsel Anglesey geplant. Dabei werden wir einerseits in den
wildromantischen Tälern und Bergen von Snowdonia und andererseits an den malerischen Küsten der nordwalisischen Halbinsel Anglesey fotografieren. Begleiten wird uns ein aufregender Wettermix aus
Nebel, Sonne und düsteren Wolken, der unseren Bildern seine charakteristische Anmutung gibt. Das genaue Datum und Reisedetails werden im August bekannt gegeben.
Weiterhin ist für das nächste Jahr eine Tour nach Frankreich in die Bretagne geplant. Hier werden wir die Rosa Granitküste erkunden. Details wie auch der Termin der
Reise werden im August bekannt gegeben.
Am 4. Oktober findet 15.00 Uhr in den Galerieräumen der Dessauer Stadtwerke, in der Albrechtstraße 48, eine Ausstellungseröffung des Dessauer Industrie- und
Werbefotografen Sebastian Kaps statt. Gezeigt werden Landschaftsfotografien mit Ansichten aus Schottland und Wales sowie Stadtansichten der britischen Hauptstadt London.
Kaps, der hier in der Region vorrangig für seine Fotos und Kalender aus dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich bekannt ist, gibt seit einiger Zeit Fotoworkshops in
Großbritannien. Neben der malerischen Küste von Wales, führen die Touren unter anderem auch auf die für ihr rauhes Klima bekannte Isle of Skye im Nordwesten von Schottland und nach
London.
Die in der Ausstellung präsentierten Fotografien enstanden im Rahmen der Vorbereitungstouren für diese Workshops und zeigen die Schönheit der Landschaft sowie die
zahlreichen Facetten des dort ständig wechselnden, britischen Wetters.
Mit grauen Regenwolken verhangener Himmel und plötzlich daraus hervor brechende Sonnenstrahlen lassen die herbe Schönheit der Landschaft in einem Licht erscheinen,
welches an anderen Orten nur schwer zu finden ist. Und eben dieses Licht taucht auch die in der Ausstellung gezeigten Stadtansichten der britischen Hauptstadt mit ihren zahlreichen Themsebrücken
in eine dramtische, ja manchmal düstere Stimmung.
Zu sehen sind die Fotografien von Sebastian Kaps täglich von 09.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 09.00 bis 12.00 Uhr in der Galerie der Stadtwerke bis Anfang
November.
Meine Fotoreisen nach Nord- und Südwales sowie die Reisen zu den schönsten Gärten Südenglands finden jeweils mit dem Bus statt. Wir fahren mit einem bequemen 7- oder 9-Sitzer quer durch
Deutschland, die Niederlande, Belgien und Frankreich zum Eurotunnel. Dort geht es innerhalb von knapp 30 Minuten unter dem Ärmelkanal nach Großbritannien. Damit unsere Busreise nicht zu
langweilig wird, machen wir ausreichend Pausen, sodass genügend Zeit für Essen, Trinken und andere wichtige Angelegenheiten bleibt.
Während der Fahrt haben alle Teilnehmer der Reise genügend Zeit, sich bei angeregten Gesprächen über Fotografie, über Highlights der folgenden Tour oder über andere Dinge kennenzulernen.
